IT Safe

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IT-Safe




Wichtigstes Element zum Schutz eines IT-Safes vor Gefahren von außen wie Feuer, Wasser oder Einbruch ist die Außenhülle. Diese Außenhülle sollte vor allem den nötigen Schutz bieten, jedoch ist es auch wichtig, ob sie Erweiterungen erlaubt

Um ausreichenden Schutz für Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten zu gewährleisten, wurde der Standard EN 1047 entwickelt, der für Datenschränke und Datenräume gilt und nicht nur auf den Feuerwiderstand des einzelnen Wandelements abzielt, sondern auf die der gesamten Außenhülle als System. Zudem betrachtet dieser Standard auch noch andere relevante Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit. Diesen Standard erreichen nur speziell für diesen Einsatz entwickelte IT-Safes, die darauf ausgelegt sind, Hardware optimal vor Beflammung, Wasserdampf und korrosiven Rauchgasen zu schützen.

Für die Wasserdichtigkeit eines IT-Safes ist der Standard EN 60529 maßgeblich. Dieser macht Vorgaben zum Schutz eines Schrankes gegen Spritzwasser und vor allem Löschwasser. Ein Schutz mit IP56 ist für hochverfügbare Anlagen derzeitiger Stand der Technik. Auch nach diesem Standard sollte ein gesicherter Serverschrank geprüft sein.

Zuverlässigen Schutz gegen Rauchgase bieten nur ein hermetisch dichter IT-Safe. Gefährliche korrosive Gase entstehen vor allem bei der Verbrennung von Kunststoffen. Eine geprüfte Rauchgasdichtigkeit nach DIN 18095 ist wichtig für die Sicherheit der Hardware in dem Schutzschrank.

In Deutschland wird die Wasser- und Gasdichtigkeit mit der IP-Wertigkeit beschrieben. Ein Rechenzentrum sollte mindestens einen IP56-Schutz haben.

Auch wenn Staub innerhalb eines Rechenzentrums nie ganz zu vermeiden ist, sollte der IT-Safe zumindest zusätzlichen Staubeintritt von außerhalb verhindern. Sicherheit in dieser Hinsicht bietet eine Staubdichtigkeit gemäß den Regelungen der EN 60529 bzw. ein IP-Wert von 56.

Um als letzten Risikofaktor auch noch den unbefugten Zutritt auszuschließen, sollte ein IT-Safe mit einem effektiven Einbruch-schutz in Anlehnung an EN 1627 mit einer Widerstandsklasse II (WKII) ausgestattet sein.

Optimalerweise sollte ein Schutzschrank nach all diesen Standards geprüft sein, um in allen.

Bereichen einen ausreichenden passiven Schutz des Rechenzentrums zu gewährleisten

Weiterhin sollte ein guter Schutzschrank erweiterbar sein. Modulare Schranksysteme sind verkettbar, nicht nur direkt beim Aufbau, sondern auch noch im Nachhinein. So passt sich das Rechenzentrum immer an den aktuellen Platzbedarf an. IT-Safes gibt es in den verschiedensten Größen und Konfigurationen. Wir helfen Ihnen die passende zu finden, fragen Sie uns!
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